Jänner 2015

Nachdem diesem Winter die Temperaturen eine Fütterung der Koi bis Ende Oktober ermöglichten, konnten meine Koi gut vorbereitet in den Winter gehen. Wie sooft in den vergangen Jahren stellt aber auch dieser Winter wieder eine große Herausforderungen für die Fische dar, da es zwischenzeitlich immer wieder zu größeren Temperaturschwankungen kommt und so die Koi schwer zur Ruhe kommen. Wenngleich dies für einen gut konditionierten Koi kein großes Problem darstellen sollte, wird es für das ein oder andere Jungtier in der Größe von wenigen Zentimetern schon eine Herausforderung, da die Energiereserven bei höheren Temperaturen allmählich dem Ende zu gehen. Sollte der Ein oder Andere die nächsten Wochen die Oberfläche aufsuchen und offensichtlich einen längeren Verbleib im Freien nicht mehr überstehen, wird dieser die restlichen Wochen des Winters im Keller behutsam aufgepäppelt. Wichtig ist, in so einem Fall zu große Temperaturschwankungen zu vermeiden, sodass der tägliche Temperaturanstieg 3-5 Grad nicht überschreitet. Ideal wäre in etwa 10 Tagen das Wasser auf etwa 18 Grad zu erhöhen und dann  konstant zu halten und langsam mit der Fütterung zu beginnen. Im Normalfall zeigt sich der Koi bereits schon nach wenigen Tagen aktiv und sucht nach Futter. Wichtig ist bei der Übersiedelung in eine Innenhälterung, die Wasserqualität stets im Auge zu behalten, da sich diese in kleinen Volumen rasch verschlechtert. Auch bei mir sind es bei einem derartigen Winter, wie er heuer wieder zu sein scheint, etwa 2-3 Jung – Koi von gesamt etwa 300 Tieren unterschiedlicher Größe und Alters, bei denen diese Maßnahme vermutlich in den nächsten Wochen erforderlich werden wird.
Ich freue mich, wenn ich Sie – witterungsbedingt – Anfang April 2015 in meiner Anlage begrüßen darf, um Ihnen eine große Zahl von meinen Nachzuchten persönlich präsentieren zu können. Auch heuer werde ich mich aufgrund meiner begrenzten Platzressourcen wieder von einigen Elterntieren in der Größe bis etwa 60cm trennen  müssen, um den vielversprechenden Nachkommen wieder optimale Wachstumsbedingungen bieten zu können.